Zirkuläres Einrichten für Büro und Gewerbe
Arbeitswelten aus dem Bestand
Concular plant und realisiert Büro- und Gewerbeflächen mit wiederverwendeten Trennwänden, Böden, Leuchten und Möbeln – mit bilanzierter CO₂-Einsparung.









Zirkuläres Einrichten bedeutet, Büro- und Gewerbeflächen überwiegend mit wiederverwendeten Bauteilen und Möbeln auszustatten, statt alles neu zu kaufen. Trennwände, Böden, Leuchten und Mobiliar aus anderen Gebäuden werden geprüft, aufbereitet und in neuen Flächen eingebaut – und bei der nächsten Veränderung erneut in den Kreislauf gegeben.
Der Ansatz folgt der Abfallhierarchie des Kreislaufwirtschaftsgesetzes: Nach der Vermeidung hat die Vorbereitung zur Wiederverwendung Vorrang vor Recycling und energetischer Verwertung (§ 6 KrWG). Für Mieter und Eigentümer heißt das: Eine zirkuläre Büroeinrichtung nutzt, was bereits produziert wurde, und dokumentiert die Wirkung messbar.
Zirkuläres Einrichten eignet sich für gewerbliche Mieter, die eine neue Fläche beziehen oder umbauen, für Eigentümer bei Mieterwechseln und Revitalisierungen sowie für Betreiber von Hotels, Co-Working Spaces und Veranstaltungsstätten. Der Ansatz funktioniert in beide Richtungen: Gebrauchte Büroeinrichtung wird für die neue Fläche beschafft, und Inventar, das nicht mehr benötigt wird, findet über Concular neue Nutzer, statt entsorgt zu werden.
Wie groß der Effekt ist, hängt vom Projekt ab. Die folgenden Werte stammen aus Projekten, die Concular begleitet und dokumentiert hat:
Hinzu kommt die Nachweisbarkeit: Vermiedene Emissionen und Abfälle werden per zirkulärer Ökobilanzierung bilanziert und stehen für ESG-Berichte zur Verfügung.
Im Innenausbau eignen sich vor allem standardisierte, demontierbare Elemente. In Concular-Projekten wurden unter anderem wiederverwendet oder vermittelt:
Ob sich ein Bauteil für Re-Use eignet, entscheiden vor allem Zustand, Menge gleichartiger Elemente, Maße und die Möglichkeit, es zerstörungsfrei auszubauen. Auch kreative Lösungen sind möglich: In Münster entstand eine Wandverkleidung aus alten Theater- und Schulstühlen.
Ein zirkulärer Innenausbau folgt den bekannten Leistungsphasen, ergänzt um die Beschaffung und Bilanzierung wiederverwendeter Bauteile. Wichtig ist, dass alle Beteiligten – Bauherrschaft, Nutzer, Architektur und ausführende Firmen – von Anfang an zusammenarbeiten.
Weitere Beispiele: die Systemtrennwände bei Behnisch Architekten und das B&B HOTEL in Lübeck, wo Mobiliar aus 96 Zimmern zum Verkauf angeboten wurde. Beim Umbau an der Französischen Straße in Berlin sicherte Concular mehr als 5.000 m² Doppelboden für die Wiederverwendung.
Mit Concular Spaces bietet Concular Circular Design & Build° für Arbeitswelten: kombinierte Planungs- und Bauleistungen, ein kuratierter Produktkatalog mit Re-Use-Produkten ausgewählter Hersteller und die ESG-konforme Bilanzierung vermiedener Abfälle und CO₂-Emissionen. Das Spektrum reicht vom kleinen Mieterausbau bis zur Multi-Tenant-Gewerbeimmobilie.
Für gewerbliche Mieter inventarisiert Concular Flächen mit dem Gebäuderessourcenpass und begleitet Umbauten von der Materialwahl bis zur kreislaufgerechten Entsorgung. Wenn Sie ausziehen oder umbauen, lässt sich vorhandenes Inventar über Urban Mining weitervermitteln – direkt an neue Nutzer oder über den Concular-Shop, wie im Kongresszentrum Dresden.
Ihr Vorteil: ein Ansprechpartner für Planung, Re-Use-Beschaffung, Umsetzung und Nachweis. So entstehen Arbeitswelten mit eigener Identität, deren Einsparungen Sie belastbar berichten können.
Sie planen eine neue Büroeinrichtung oder einen Umbau? Sprechen Sie mit uns über Ihre Fläche.
Zirkuläres Einrichten heißt, Büro- und Gewerbeflächen mit wiederverwendeten Bauteilen und Möbeln auszustatten und diese später erneut in den Kreislauf zu geben. Neuware wird nur ergänzt, wo nötig.
Wiedergewonnene Bauteile werden vor dem Einbau geprüft und bei Bedarf aufbereitet. Erfolgen Demontage und Wiedermontage durch den Hersteller, sind sie wie im Projekt Prisma Frankfurt sogar mit Gewährleistung möglich.
Das hängt vom Projekt ab. In Concular-Projekten wurden etwa 90 % CO₂-Einsparung gegenüber neuen Materialien (Box 18, Berlin) und 82 % weniger CO₂e als bei konventioneller Bauweise (Büroetage Münster) bilanziert.
Besonders geeignet sind Systemtrennwände, Glastrennwände, Doppelboden, Teppichfliesen, Leuchten, Türen und Büromöbel – also standardisierte Elemente, die sich zerstörungsfrei demontieren lassen.
Nicht zwingend. In der Box 18 in Berlin wurde die Bauzeit um ein Drittel auf vier Wochen verkürzt. Entscheidend ist, Re-Use früh in die Planung einzubeziehen, damit passende Bauteile rechtzeitig gesichert werden.
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