Urban Mining und Bauteil-Re-Use

Urban Mining im Gebäudebestand: Materialien erfassen, wiederverwenden und verkaufen

Urban Mining bezeichnet die systematische Rückgewinnung und Wiederverwendung von Baumaterialien aus dem Bestand für ein Zirkuläres Bauen. Concular setzt dies ganzheitlich nach Branchenstandards um: Durch die digitale Dokumentation und Auditierung von Materialressourcen (nach DIN SPEC 91484), die Entwicklung von Anschlussnutzungskonzepten (nach DIN SPEC 91525) sowie ein fachgerechtes Stoffstrommanagement – vom selektiven Rückbau bis zum hochwertigen Wiedereinbau.

Kostenfreien Zirkularitäts-Check vereinbaren
Urban Mining in der Praxis: Zirkuläre Materialien im Urban Mining Hub Berlin.

Was möchten Sie tun?

CENTRAL PARX, Frankfurt: Re-Use im Wert von über 600.000 Euro

Bauteile abgeben

Schnell verkaufen statt entsorgen

✓ Einzelne Materialien oder ganze Rückbauten
✓ Kein Bauverzug, weniger Entsorgungskosten
✓ Abholung je nach Material auch kurzfristig und kostenfrei
✓ Kostenloses Erstgespräch

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Büroetage, Münster: 95,6 % zirkuläre Beschaffung im Umbau

Bauteile beschaffen

Re-Use-Bauteile für Ihr Projekt

✓ Aus Material-Shop, Hubs und Netzwerk
✓ Mit Gewährleistung, versichert über die VHV
✓ Auf Anfrage oder für Ihre Planung

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ICE City, Erfurt: rund 200.000 Ziegel für den Materialkreislauf

Rückbau begleiten

Der komplette Prozess

✓ Pre-Deconstruction Audit (DIN SPEC 91484)
✓ Anschlussnutzungskonzept (DIN SPEC 91525)
✓ Selektiver Rückbau bis Wiedereinbau

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Halle eines Urban Mining Hubs mit eingelagerten Bauteilen

Materialien einlagern

Zwischenlager bis zum Wiedereinbau

✓ In unseren Urban Mining Hubs, u. a. Berlin, Aachen und München
✓ Erfasst, geprüft und dokumentiert
✓ Für Ihr Projekt oder bis zur Vermittlung

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Material anbieten

Das suchen wir kontinuierlich

Sie bauen zurück oder haben Restbestände? Diese Produktgruppen vermitteln wir laufend über den Concular Material-Shop. Wir bewerten das Material und organisieren auf Wunsch Demontage und Einlagerung in einem Urban Mining Hub.

  • Fenster

    • Baujahr ab ca. 2010
    • U-Wert ≤ 1,0 W/m²K, 3-fach-Verglasung bevorzugt
    • Voll funktions­fähig
  • Türen

    • Außentüren, Stahl-Glas- und Brandschutz­türen
    • Hochwertige Innentüren in moderner Optik
  • Fassaden­elemente

    • Kassetten- oder Paneelfassaden aller Art
    • System­zugehörigkeit oder Einbauinfos von Vorteil
  • TGA & Beleuchtung

    • Beleuchtungs­systeme und Lüftungsgeräte
    • Nicht älter als 10 Jahre
  • Bodenbeläge

    • Teppichfliesen, Parkett und Doppelboden
    • Doppelboden: Modulsystem und Unter­konstruktion vollständig intakt
  • Trennwände

    • Glas- und System­trennwände als Komplettsystem
    • Dokumentation (Montagepläne) sehr hilfreich
  • Steine & Ziegel

    • Naturstein: Platten in Travertin, Marmor, Granit
    • Ziegel: Reichs- oder Klosterformat
  • Möbel & Einbauten

    • Büromöbel, Regalsysteme und hochwertige Einbauten
    • Zeitloses Design, dokumentierte Demontier­barkeit
  • Holzelemente

    • Balken, Verkleidungen und Platten
    • Trocken gelagert, gängige Querschnitte
  • Metallelemente

    • Alle Bauteile aus Edelstahl oder Metall
    • Vollständig rückbaubar und dokumentiert

Wiederverwendung oder Recycling?

Welcher Weg sich lohnt, hängt vom Bauteil ab. Diese Materialien bringen wir besonders gut zurück in den Kreislauf – und wo Wiederverwendung nicht möglich ist, suchen wir den hochwertigsten Recyclingweg.

  • Sehr gut wiederverwendbar

    • Betonfertigteile
    • Brandschutz­türen
    • Doppelböden
    • Fenster mit U-Wert unter 1,0
    • Hochwertige Möbel
    • Holztüren
    • ISO-Paneele
    • LED-Leuchten
    • Notstromaggregate
    • System­trennwände
    • Teppichfliesen
    • Wärmepumpen
    • Wellbleche
  • Wiederverwendung und Recycling

    • Stahlträger
    • Ziegel
    • Natursteinplatten
    • Sanitärobjekte, z. B. Duschtassen
  • Meist im Recycling

    • Aluminiumfenster mit U-Wert über 1,0
    • Baustahl
    • Ortbeton
    • Dachziegel
    • Porenbeton
    • Gipskartonplatten
    • Glas
    • Halogen-Leuchtmittel
    • Holz
    • Kalksandstein
    • PVC-Rohre
Material anbieten

Unser Urban Mining Ansatz – vielfach ausgezeichnet

Bestand erfassen

Wir erfassen Ihr Gebäude digital, bewerten Nachnutzungspotenziale von Bauprodukten und Bauteilen und beraten Sie zu Szenarien.
Pre-Deconstruction Audit: Bauteilerfassung mit dem Tablet

Materialverkauf an Projekte, Rücknahme-Partner und Verwerter

Geben Sie die Freigabe zum externen Verkauf, vermitteln wir ausgewählte Bauteile und Materialien an Projekte, Hersteller und Verwerter.
Leistungen
  • Materialfreigabe Freigabe durch AG zur internen Verwendung o. externen Verkauf durch Urban Mining Portal
  • Materialverkauf (extern) Verkauf an Partnernetzwerk (Rücknahme & Verwertung), Projektkunden und Marktplatz
Concular Material-Shop auf dem Laptop: Bauprojekte, Partnernetzwerk, Online-Marktplatz

Detailliertes Rückbaukonzept je Nachnutzungsweg (LV Rückbau)

Erstellung eines strukturierten Katalogs mit zirkulären Nachnutzungsmöglichkeiten – je nach Verwertungsweg (Bestandserhalt, Re-Use, Recycling, Entsorgung).
Leistungen
  • Rückbaukonzept Erstellung Rückbaukonzept mit detaillierter Rückbauanleitung je nach Nachnutzungsweg
  • Zuarbeit bei Ausschreibung (LV Rückbau) Textbausteine zur Ausschreibung von Rückbauleistungen unter Berücksichtigung des Bauprodukte- und Abfallrechts
lv rueckbau

Werterhaltender Rückbau je Verwertungsweg

Begleitung und/oder Durchführung eines werterhaltenden Rückbaus abgestimmt auf den festgelegten Verwertungsweg – inkl. Logistik, Zwischenlagerung und Abfallmanagement.
Leistungen
  • Rückbaubegleitung Koordination mit rückbaubeauftragten Unternehmen sowie Abholung und Transport verkaufter Materialien
  • Teilrückbau Entnahme von vermittelten Bauteilen durch Concular
Auf Anfrage
  • GU-Leistung Rückbau Gesamtrückbau nach Rückbaukonzept inkl. Bauleitung, Logistik und Entsorgung
Selektiver Rückbau in der Mercedes-Benz Arena Stuttgart: Arbeiter auf einer Hebebühne

Dokumentation nach KrWG und Bilanzierung

Wir dokumentieren Ihre Einsparungen bei Kosten, Emissionen, Ressourcen und Abfall gemäß der Abfallrangfolge des Kreislaufwirtschaftsgesetz und aufbereitet für eine nachfolgende DGNB Zertifizierung.
Leistungen
  • Ökobilanzierung Bilanzierung und Nachweisführung substituierter Emissionen und Abfälle
  • Zertifizierung Datenaufbereitung z.B. für DGNB Zertifizierung
  • Reporting Nachweis z.B. für EU Taxonomy DNSH Kriterien für Circular Economy und KrWG
QNG Ökobilanzierung
Siemens logo.svglogo 09values real estate logocube real estate58152BB HOTELS logorochestrabag2wealthcap2hines 1bpd 1Landmarken 3 1
icon finance

Werte ermitteln, Schätze heben.

Materialkosten senken
Entsorgungskosten vermeiden
Materialwerte aktivieren

icon esg compliance

Compliance & ESG erfüllen

EU Taxonomy
CSRD & ESG-Reporting
Klimabilanz verbessern

icon carbon

Zertifizierung & Nachhaltigkeit

Punkte für die DGNB-Zertifizierung
Lebenszyklusanalyse verbessern
Kreislauffähigkeit dokumentieren

Urban Mining erklärt: Definition, Potenzial und Ablauf

Urban Mining ist die systematische Nutzung des Gebäude- und Infrastrukturbestands als Rohstoffquelle: Bauteile und Materialien werden vor Abriss oder Sanierung erfasst, zerstörungsfrei gewonnen und wiederverwendet oder hochwertig recycelt. Das Umweltbundesamt definiert Urban Mining als „integrale Bewirtschaftung des anthropogenen Lagers“ mit dem Ziel, aus langlebigen Gütern und Ablagerungen Sekundärrohstoffe zu gewinnen.

Der Begriff überträgt die Logik des Bergbaus auf die Stadt. Statt Kies, Sand oder Erz neu abzubauen, wird das „Lager“ erschlossen, das bereits in Bürogebäuden, Hallen, Wohnanlagen und Infrastruktur verbaut ist. Im Bauwesen bedeutet das konkret: wissen, was in einem Gebäude steckt, und diese Bauteile gezielt in neue Projekte bringen.

Urban Mining, Recycling und Kreislaufwirtschaft: die Unterschiede

  • Kreislaufwirtschaft ist das übergeordnete Prinzip, Ressourcen möglichst lange und hochwertig im Kreislauf zu halten. Im Bauwesen heißt ihre Anwendung Zirkuläres Bauen.
  • Urban Mining ist die Strategie, den vorhandenen Bestand als Rohstofflager zu bewirtschaften. Anders als die klassische Abfallwirtschaft setzt es an, bevor Material zu Abfall wird: Es betrachtet das gesamte Lager, um künftige Stoffströme frühzeitig planen zu können.
  • Recycling ist ein Verwertungsweg innerhalb von Urban Mining. Das Bauteil wird zerkleinert oder eingeschmolzen und verliert seine Form. Bei der Wiederverwendung bleibt es dagegen als Ganzes erhalten. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (§ 6 KrWG) stellt die Vorbereitung zur Wiederverwendung deshalb vor das Recycling.

Concular setzt Urban Mining entlang dieser Rangfolge um: Zuerst wird geprüft, was im Gebäude bleiben oder wieder eingebaut werden kann, dann folgt die externe Wiederverwendung, erst danach das Recycling von Baumaterialien.

Das anthropogene Lager: Urban-Mining-Potenzial in Deutschland

Das „anthropogene Lager“ umfasst alle Materialien, die in Gebäuden, Infrastruktur und langlebigen Gütern gebunden sind. Die Größenordnungen zeigen, warum Urban Mining in Deutschland vor allem ein Thema des Bausektors ist:

  • Das Umweltbundesamt beziffert das gesamte anthropogene Lager in Deutschland auf rund 51,7 Milliarden Tonnen (Bezugsjahr 2010). Davon entfallen 55 % auf Gebäude und 44 % auf Tief- und Infrastrukturbauten.
  • Das Lager wächst jährlich um rund 0,8 Milliarden Tonnen, das sind etwa 10 Tonnen pro Einwohnerin und Einwohner.
  • Nach dem Materialkataster des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) stecken in rund 51,6 Millionen Gebäuden etwa 20,8 Milliarden Tonnen Baustoffe (Stand 2022); 46 % davon sind Beton.
  • Gleichzeitig sind Bau- und Abbruchabfälle der größte Abfallstrom: 2024 fielen laut Umweltbundesamt rund 182,8 Millionen Tonnen an, 50,4 % des gesamten Brutto-Abfallaufkommens.

Die IÖR-Daten hat Concular im Urban Mining Kataster als interaktive 3D-Karte gebäudescharf nutzbar gemacht. Kommunen und Bestandshalter sehen dort, welche Materialmengen in ihrem Bestand gebunden sind, und können Rückbaupotenziale und zirkuläre Strategien darauf aufbauen. Die Stadt Stuttgart nutzt das Kataster bereits aktiv.

Urban Mining in der Praxis: der Ablauf in sechs Schritten

  1. Bestandserfassung mit Pre-Deconstruction Audit: Ein Pre-Deconstruction Audit nach DIN SPEC 91484 erfasst in zwei Stufen (Vorprüfung und Detailprüfung), welche Bauprodukte vorhanden sind, in welchem Zustand sie sich befinden, ob sie sich zerstörungsfrei ausbauen lassen und ob sie ein Potenzial für eine Anschlussnutzung besitzen. Eine Schadstofferkundung klärt parallel, was ausscheidet. Concular hat die DIN SPEC 91484 als Konsortialleiter initiiert.
  2. Anschlussnutzungskonzept nach DIN SPEC 91525: Seit Februar 2026 legt dieser Standard Kriterien fest, um je Bauteil technische Machbarkeit, wirtschaftliche Zumutbarkeit und ökologisches Potenzial abzuwägen. Daraus folgt die Entscheidung: Wiedereinbau vor Ort, externe Wiederverwendung oder Recycling. Hier können insbesondere die ökonomischen Vorteile der Wiederverwendung deutlich sichtbar gemacht werden.
  3. Rückbaukonzept: Für jeden Verwertungsweg wird festgelegt, wie, in welcher Reihenfolge und mit welchem Schutz die Bauteile ausgebaut werden. Das Konzept bildet die Basis für das Leistungsverzeichnis für den Rückbau.
  4. Selektiver Rückbau: Das Gebäude oder Teile eines Gebäudes werden schichtweise, werterhaltend und sortenrein zurückgebaut, wiederverwendbare Bauteile werden gekennzeichnet, geschützt und zwischengelagert.
  5. Vermarktung und Wiederverwendung: Bauteile gehen in das eigene Projekt, an andere Bauvorhaben, an Hersteller oder an Rücknahme- und Verwertungspartner. Steht der neue Verwendungszweck schon vor dem Rückbau fest, lässt sich vermeiden, dass ein Bauprodukt zu Abfall wird.
  6. Dokumentation: Mengen, Verwertungswege und eingesparte Emissionen werden bilanziert, etwa für die Abfallhierarchie des KrWG, DGNB/BNB-Zertifizierungen oder die EU-Taxonomie. Ein Gebäuderessourcenpass hält Kennzahlen zu Kreislaufwirtschaft und Emissionen für den neuen Lebenszyklus fest.

Selektiver Rückbau und Rückbaukonzept

Selektiver Rückbau bezeichnet den geordneten Rückbau eines Gebäudes in umgekehrter Bauabfolge: zuerst Schadstoffe, Ausbau und Technik, dann Fassade und Dach, zuletzt der Rohbau. So vermischen sich die Materialfraktionen nicht, und Bauteile bleiben unbeschädigt. Anders als beim konventionellen Abbruch ist das Ziel nicht nur die sichere Beseitigung, sondern der Erhalt von Wert und Material.

Ein Rückbaukonzept ist die Planungsgrundlage dafür. Ein klassisches Rückbau- oder Entsorgungskonzept beantwortet vor allem, wie ein Gebäude sicher abgebrochen und der Abfall ordnungsgemäß entsorgt wird. Ein zirkuläres Rückbaukonzept baut auf den Ergebnissen des Pre-Deconstruction Audits sowie dem Anschlussnutzungskonzept auf und beschreibt je Bauteil den Ausbau entsprechend dem festgelegten Nachnutzungsweg: Bestandserhalt, Wiederverwendung, Recycling oder Entsorgung.

Die rechtlichen Grundlagen im Überblick:

  • Kreislaufwirtschaftsgesetz: § 6 KrWG legt die fünfstufige Abfallhierarchie fest: Vermeidung, Vorbereitung zur Wiederverwendung, Recycling, sonstige Verwertung, Beseitigung. Vorrang hat immer die oberste Stufe: Abfall gar nicht erst entstehen zu lassen – etwa indem Gebäude und Bauteile erhalten oder direkt wiederverwendet werden.
  • Gewerbeabfallverordnung: § 8 GewAbfV verpflichtet dazu, Bau- und Abbruchabfälle wie Glas, Kunststoff, Metalle, Holz, Dämmmaterial, Bitumengemische, Gipsbaustoffe, Beton, Ziegel sowie Fliesen und Keramik getrennt zu sammeln und dies zu dokumentieren.
  • EU-Taxonomie: Für Abriss und Abbruch (Tätigkeit 3.3) im Umweltziel Kreislaufwirtschaft ist ein Pre-Deconstruction Audit vorgeschrieben.
  • Öffentliche Hand: Berlin gibt mit der 2021 neu gefassten Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt den selektiven Rückbau öffentlicher Gebäude verbindlich vor.

Eine allgemeine bundesweite Pflicht zum Pre-Deconstruction Audit gibt es derzeit nicht. Auf EU-Ebene prüft die Europäische Kommission im Rahmen des geplanten Circular Economy Act verpflichtende digitale Pre-Deconstruction Audits. Mehr dazu lesen Sie im Fachartikel zum Pre-Deconstruction Audit.

Urban-Mining-Projekte mit Concular

Als Urban-Mining-Unternehmen begleitet Concular Bestandshalter, Kommunen und Projektentwickelnde von der Erfassung bis zur Vermarktung. Drei Beispiele:

  • ICE City, Erfurt: Auf dem künftigen DB Campus wurden nach einem Pre-Deconstruction Audit rund 200.000 Ziegel aus drei Gebäuden selektiv zurückgebaut, um sie aufzubereiten und wieder in den Kreislauf zu bringen. Zum Projekt
  • Alte Stadtbücherei, Augsburg: Concular hat die Materialien gemeinsam mit der Hochschule Augsburg erfasst und vermarktet. Laut Bauherrschaft wurden so Deponiekosten von 500.000 Euro eingespart. Zum Projekt
  • FAZ/FS Campus, Frankfurt: Für Bestandsbauten mit knapp 30.000 m² Bruttogrundfläche führte Concular ein Pre-Deconstruction Audit durch und vermittelt die Bauteile für die interne und externe Wiederverwendung. Zum Projekt

Urban Mining sichert Ressourcen. Unser Ansatz macht sie sichtbar – und nutzbar.

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Kostenfreies Info-Webinar · Dienstag, 24. November, 14:00 Uhr · online · 45 Min.

Zirkuläres Bauen – Ihre Fragen an den Marktführer

Kurzer Überblick und Raum für Ihre Fragen – von Audit und Anschlussnutzungskonzept bis Zertifizierung.

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Urban Mining – Erfolgsgeschichten

bis zu 30 % weniger Rückbaukosten
bis zu 50 % günstigere Brandschutztüren
15 Mio. verkaufte Bauprodukte (Stück)
1.000+ Projekte nach DIN SPEC 91484 auditiert

So bringen wir Bauteile zurück in den Kreislauf

ICE City, Erfurt: rund 200.000 Ziegel für den Materialkreislauf

Ausbauen

Selektiver, werterhaltender Rückbau

✓ Probebergung und Qualitätsprüfung
✓ Schonende Demontage statt Abriss
✓ Begleitung und Steuerung LP 6–8

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Urban Mining Hub Berlin: eingelagerte Glasscheiben

Lagern & aufbereiten

Urban Mining Hubs

✓ Zwischenlager und Aufbereitung
✓ Einlagerung auch im Auftrag
✓ Digitales Lagermanagement

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Prisma, Frankfurt: Re-Use von Clestra-Systemtrennwänden

Wieder einbauen

Beschaffen und rechtssicher einbauen

✓ Vermarktung über Material-Shop und Bauteilbörse
✓ Gewährleistung auf die Beschaffenheit
✓ Versicherung über die VHV

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Hersteller-Kooperationen

Gemeinsam mit Herstellern im Kreislauf

Wir arbeiten eng mit Herstellern zusammen: Rücknahmesysteme, zirkuläre Wiedereinbau-Konzepte und die Kombination von Re-Use mit Neuware.

  • Cycle-Back°: Produktdatenbank für Hersteller mit Rücknahmesystemen
  • Netzwerk innovativer Drittverwerter für hochwertiges Recycling (KrWG)
  • Wiedereinbau-Konzepte im Innenausbau mit Herstellern
Für Hersteller
Büroetage, Münster: 95,6 % zirkuläre Beschaffung im Umbau

Zirkulärer Innenausbau

Vom Rückbau direkt in den nächsten Ausbau

Viele Bauteile aus dem Rückbau finden ihr zweites Leben im Innenausbau: Systemtrennwände, Doppelböden, Türen und Leuchten. Für Mieter und Eigentümer heißt das geringere Kosten, weniger CO₂ und kurze Wege – vom Mieterausbau bis zur Büroauflösung.

  • Prisma, Frankfurt: Clestra-Systemtrennwände wiederverwendet
  • Behnisch Architekten, München: Trennwände an einem Tag umgezogen
  • Büroetage, Münster: 95,6 % zirkuläre Beschaffung
Zum zirkulären Innenausbau
Prisma, Frankfurt: Re-Use von Clestra-Systemtrennwänden
ann kathrin goerke

Noch Fragen zu Ihrem Projekt? Ann Kathrin berät Sie im kostenlosen Erstgespräch – unverbindlich und in 30 Minuten.

Termin vereinbaren →

Unsere Leistungen im Detail

Rückbaukonzept für den selektiven Rückbau

Je Bauteil: wie, in welcher Reihenfolge und mit welchem Schutz ausgebaut wird · Basis für das Leistungsverzeichnis Rückbau

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Probebergung ausgewählter Bauprodukte

Proberückbau & Qualitätsprüfung vor dem Vollrückbau

Selektiver werterhaltender Rückbau

Schonender Rückbau zur Qualitätserhaltung · Begleitung & Steuerung · LP 6–8

Materialstromoptimierung

Planung optimaler Materialflüsse: Rückbau → Aufbereitung → Urban Mining Hub → Wiedereinbau

Vermarktung & Bauteilbörse

Verkauf von Re-Use-Bauprodukten über die Concular Bauteilbörse · interne Vermittlung · Netzwerk & Cycle-Back°

Mehr erfahren

Rechtssicherer Wiedereinbau

Prozessbegleitung für normkonformen Wiedereinbau · Gewährleistung auf die Beschaffenheitsvereinbarung

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Materialtestung

Prozessbegleitung materialtechnologischer Untersuchungen · Koordination · Auswertung

Urban Mining Hub

Zwischenlager · Organisation & Betrieb temporärer Aufbereitungsstandorte · Koordination aller Materialströme

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Einlagerung im Auftrag

Zwischenlagerung Ihrer Bauteile und Materialien in unseren Urban Mining Hubs · erfasst, geprüft und dokumentiert · bis zum Wiedereinbau im eigenen Projekt oder bis zur Vermittlung

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Häufige Fragen

Was ist Urban Mining?

Urban Mining bezeichnet die systematische Rückgewinnung von Baumaterialien und Bauteilen aus bestehenden Gebäuden – bevor diese abgerissen oder grundlegend saniert werden. Der Begriff überträgt das Prinzip des Bergbaus auf den städtischen Bestand: Statt neue Rohstoffe aus der Erde zu holen, werden Wertstoffe aus dem sogenannten „urbanen Erzlager“ geborgen – aus Bürogebäuden, Industriehallen, Hotels und Wohnanlagen.

Konkret bedeutet Urban Mining im Bauwesen: Türen, Fenster, Bodenbeläge, Stahlträger, Fassadenelemente oder Dämmstoffe werden vor dem Rückbau digital erfasst, auf ihre Wiederverwendbarkeit geprüft und anschließend gezielt ausgebaut. Was früher pauschal in den Container wanderte, wird heute zur Ressource für das nächste Bauprojekt.

Urban Mining ist damit ein zentrales Werkzeug der Kreislaufwirtschaft im Gebäudesektor – und eine der wirksamsten Maßnahmen, um graue Emissionen zu reduzieren, Materialkosten zu senken und regulatorische Anforderungen wie EU-Taxonomie und CSRD zu erfüllen.

Wie rechnet sich Urban Mining für mein Bauprojekt?

1. Einsparungen bei Entsorgungskosten
Durch selektiven Rückbau und gezielte Trennung verwertbarer Materialien reduzieren Sie das Abfallvolumen deutlich – und damit auch die Entsorgungskosten. Was nicht deponiert werden muss, schont Ihr Budget.

2. Substitution von Neuware
Wiederverwendbare Bauteile wie Türen, Fenster, Bodenbeläge, Stahl oder Holz können direkt im Projekt wiedereingesetzt oder vermarktet werden. So senken Sie Ihre Materialkosten und schonen gleichzeitig Ressourcen.

3. Schutz vor Rohstoffpreis-Risiken
Durch die Nutzung vorhandener Materialien machen Sie Ihr Projekt unabhängiger von volatilen Rohstoffpreisen – ein klarer Vorteil in Ihrer Investitions- und Baukostenplanung.

4. Aktivierung von Materialwerten im Bestand
Ihr Gebäude wird zur Materialbank: Statt reiner Abrisskosten erhalten die erfassten Bauteile einen dokumentierten Restwert. Diese Werte lassen sich in die Projektbewertung, Ausschreibungen oder Investorenkommunikation einbeziehen.

5. Mehr Planbarkeit und Transparenz
Die präzise Erfassung und Digitalisierung Ihrer Bauteile schafft frühzeitig Klarheit über verwertbare Substanz – und hilft, unerwartete Ausgaben in späteren Projektphasen zu vermeiden.

Welche Standards wendet Concular für das Urban Mining an?

Standards sind eine wichtige Grundlage für das Urban Mining mit Concular.

Concular arbeitet transparent nach den Standards DIN SPEC 91484 und DIN SPEC 91525 zur Erfassung und Anschlussnutzung auf Bauteilebende.

Beide Standards wurden von Concular mitentwickelt und sind optimal auf den prozessbegleitenden Ansatz ausgerichtet.

Was passiert, wenn mein Bestand nicht für Urban Mining geeignet ist?

Im kostenfreien Erstgespräch mit Concular wird das Potenzial des Projektes oder des Gebäudebestands bereits grob geprüft. Dabei reichen Angaben zu Gebäudetypologie, Baujahr oder Zeitraum.

Erst im Anschluss an die Vorprüfung im Erstgespräch wird das weitere Vorgehen gemeinsam bestimmt. Das kann ein Pre-Deconstruction Audit sein oder eine Strategieentwicklung für den zirkulären Rückbau.

Wir entscheiden gemeinsam, wie Sie am verantwortungsvollsten mit Ihrem Bestand umgehen.

Für welche Gebäude eignet sich Urban Mining besonders?

Urban Mining entfaltet seinen größten Nutzen bei Gebäuden mit hochwertiger Substanz: Bürogebäuden aus den 1960er bis 1990er Jahren mit Stahlkonstruktionen, Natursteinböden oder Vorhangfassaden, bei Industriegebäuden mit großen Stahltragwerken sowie bei Hotels und öffentlichen Gebäuden mit hochwertiger Innenausstattung. Grundsätzlich gilt: Je jünger und besser gepflegt der Bestand, desto höher das Verwertungspotenzial. Bereits im kostenfreien Erstgespräch mit Concular lässt sich eine erste Einschätzung treffen.

Wie lange dauert ein Urban-Mining-Projekt?

Die Dauer hängt vom Umfang des Gebäudes und dem gewählten Leistungspaket ab. Ein Pre-Deconstruction Audit für ein mittelgroßes Bürogebäude dauert in der Regel 4 bis 8 Wochen – von der Begehung bis zum fertigen Report. Der gesamte Prozess inklusive Materialvermarktung und selektivem Rückbau kann je nach Projektgröße 3 bis 12 Monate umfassen. Wir empfehlen, Urban Mining frühzeitig in die Rückbau- oder Sanierungsplanung zu integrieren, um maximalen Spielraum für die Verwertung zu haben.

Welche Materialien werden beim Urban Mining am häufigsten wiederverwendet?

Zu den gefragtesten Materialien im Urban Mining zählen Türen und Zargen, Fenster und Glaselemente, Bodenbeläge (Parkett, Naturstein, Teppich), Stahlträger und Metallkonstruktionen, abgehängte Decken und Trennwandsysteme sowie Sanitär- und Elektroanlagen. Auch Außenmaterialien wie Fassadenplatten, Dachziegel oder Naturstein erzielen bei guter Erhaltung hohe Wiederverwendungsraten. Welche Materialien in Ihrem Gebäude wirtschaftlich sinnvoll zu bergen sind, zeigt das Pre-Deconstruction Audit.

Wie verhält sich Urban Mining gegenüber den Anforderungen der EU-Taxonomie?

Urban Mining ist ein direktes Instrument zur Erfüllung des DNSH-Kriteriums (Do No Significant Harm) der EU-Taxonomie im Bereich Kreislaufwirtschaft. Durch die nachweisliche Wiederverwendung von Bauteilen und die Reduktion von Bauabfällen lässt sich der Circular-Economy-Beitrag eines Projekts dokumentieren – ein zunehmend relevanter Faktor für institutionelle Investoren und Berichtspflichten nach CSRD. Concular stellt alle notwendigen Nachweise und Daten für die Taxonomie-Konformität bereit.

Was ist ein Rückbaukonzept?

Ein Rückbaukonzept legt fest, wie ein Gebäude oder Gebäudeteil geordnet zurückgebaut wird: in welcher Reihenfolge, mit welchen Verfahren und mit welchem Verwertungsweg je Bauteil. Ein zirkuläres Rückbaukonzept baut auf einem Pre-Deconstruction Audit nach DIN SPEC 91484 auf und unterscheidet zwischen Bestandserhalt, Wiederverwendung, Recycling und Entsorgung. Es dient als Grundlage für das Leistungsverzeichnis des Rückbaus und für die Dokumentation nach Kreislaufwirtschaftsgesetz. Ausführlich: Rückbaukonzept: Inhalte, Pflichten und Ablauf.

Was ist selektiver Rückbau?

Selektiver Rückbau ist der schichtweise Rückbau eines Gebäudes in umgekehrter Bauabfolge: erst Schadstoffe, Ausbau und Technik, dann Fassade und Dach, zuletzt der Rohbau. So bleiben Bauteile für die Wiederverwendung intakt und Materialien sortenrein. Die Gewerbeabfallverordnung (§ 8 GewAbfV) verpflichtet dazu, Bau- und Abbruchabfälle wie Beton, Ziegel, Holz, Metalle oder Glas getrennt zu sammeln und dies zu dokumentieren.

Wie groß ist das Urban-Mining-Potenzial in Deutschland?

Das Umweltbundesamt beziffert das anthropogene Lager in Deutschland auf rund 51,7 Milliarden Tonnen (Bezugsjahr 2010), davon 55 % in Gebäuden. Allein in den rund 51,6 Millionen Gebäuden stecken laut IÖR-Materialkataster etwa 20,8 Milliarden Tonnen Baustoffe (Stand 2022), knapp die Hälfte davon Beton. Wie viel davon in Ihrer Kommune oder Ihrem Portfolio gebunden ist, zeigt das Urban Mining Kataster.

Urban Mining in der Praxis: So läuft der Prozess ab

Ein professionelles Urban-Mining-Projekt folgt einem klar strukturierten Ablauf – von der ersten Potenzialprüfung bis zur dokumentierten Verwertung. Concular begleitet Bauherren und Eigentümer durch alle Phasen.

Schritt 1: Potenzialprüfung & Erstgespräch Im kostenfreien Pre-Check bewerten wir gemeinsam, ob sich Urban Mining für Ihr Gebäude lohnt. Entscheidend sind Gebäudetyp, Baujahr, geplanter Zeitrahmen und Rückbauziel. Bereits auf Basis weniger Informationen lässt sich das Materialwertpotenzial grob einschätzen.

Schritt 2: Pre-Deconstruction Audit (PDA) Das Herzstück des Urban-Mining-Prozesses: Unsere Fachleute erfassen alle relevanten Bauteile digital nach DIN SPEC 91484. Es entsteht ein detailliertes Materialinventar mit Mengen, Zustandsbewertungen und Nachnutzungspotenzialen. Das Ergebnis ist ein strukturierter PDA-Report, der als Grundlage für alle weiteren Entscheidungen dient.

Schritt 3: Anschlussnutzungskonzept & Strategie Auf Basis des Audits entwickeln wir ein Anschlussnutzungskonzept nach DIN SPEC 91525. Für jedes Bauteil wird festgelegt, ob es im Bestand erhalten, intern weitergenutzt, extern verkauft, recycelt oder fachgerecht entsorgt wird. So entsteht ein vollständiges Rückbaukonzept mit Leistungsverzeichnis.

Schritt 4: Materialvermarktung & Verkauf Freigegebene Bauteile werden über das Concular-Netzwerk an Folgeprojekte, Verwerter und Hersteller vermittelt. Von der Rücknahme durch Markenpartner bis zum Verkauf über unseren Materialmarktplatz – wir übernehmen die Vermittlung.

Schritt 5: Selektiver Rückbau & Logistik Der werterhaltende Rückbau erfolgt bauteilgenau und abgestimmt auf den jeweiligen Verwertungsweg. Concular koordiniert Rückbauunternehmen, übernimmt Teilrückbauten und organisiert Transport sowie Zwischenlagerung.

Schritt 6: Dokumentation & Reporting Am Ende steht eine lückenlose Bilanzierung: eingesparte Emissionen, vermiedene Entsorgungskosten, aktivierte Materialwerte. Die Auswertung ist aufbereitet für DGNB-Zertifizierungen, EU-Taxonomie-Nachweise und ESG-Berichte.

 

Urban Mining oder klassischer Abriss? Ein direkter Vergleich

Viele Bauherren stehen vor der Frage: Lohnt sich der Mehraufwand eines strukturierten Urban-Mining-Prozesses – oder ist der konventionelle Abriss schneller und günstiger? Die Antwort hängt vom Einzelfall ab, doch die Unterschiede sind erheblich.

Kriterium Klassischer Abriss Urban Mining mit Concular
Materialverwertung Gemischter Abfall, überwiegend Deponierung oder Downcycling Selektive Erfassung, Re-Use und hochwertiges Recycling
Entsorgungskosten Hoch durch große Abfallmengen Deutlich reduziert durch Verwertung vor Ort
Materialerlöse Keine Erlöse durch Verkauf von Bauteilen und Materialien
CO₂-Bilanz Keine Einsparung, oft hohe graue Emissionen Nachweislich reduzierte Treibhausgasemissionen
Regulatorik Erfüllt Mindestanforderungen DGNB, EU-Taxonomie, CSRD-konform dokumentiert
Planungssicherheit Gering – unbekannte Materialmengen Hoch – digitales Materialinventar vorab
Zeitplanung Kurzfristig möglich Vorlaufzeit für Audit erforderlich (ca. 4–8 Wochen)
Eignung Einfache Abrissgebäude ohne Wiederverwendungspotenzial Bestandsgebäude mit hochwertigen Materialien und Bauteilen

Fazit: Urban Mining erfordert eine sorgfältigere Planung – zahlt sich aber wirtschaftlich und regulatorisch in den meisten Fällen aus. Besonders bei Gebäuden mit hochwertiger Ausstattung, Stahltragwerken oder großen Fensterflächen übersteigen die Erlöse und CO₂-Einsparungen den initialen Mehraufwand deutlich.

Urban Mining mit dem Staatlichen Bauamt Augsburg

Concular hat zusammen mit der Hochschule Augsburg und unserem Bauamt ein erfolgreiches Pilotprojekt durchgeführt. Wir konnten knapp 80 Prozent der angebotenen Bauteile eines Abbruchgebäudes ein zweites Leben schenken.
Kathrin Fändrich
Baudirektorin, Staatliches Bauamt Augsburg
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Kathrin Faendrich
Lounge in einem Büro mit Re-Use-Möbeln

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