Pre-Redevelopment Audit

Pre-Redevelopment Audit (PRDA)

Erhalten, umbauen, umnutzen oder rückbauen? Wir analysieren Ihr Bestandsgebäude ganzheitlich – Zustand, Anpassungsfähigkeit, Nutzbarkeit, Kosten und CO₂ – und geben Ihnen eine klare Empfehlung, bevor die Planung beginnt.

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Pre-Deconstruction Audit im Terminal D des ehemaligen Flughafens Tegel

Kurz erklärt

Was ist ein Pre-Redevelopment Audit?

Bevor über die Zukunft eines Bestandsgebäudes entschieden wird, klärt der Pre-Redevelopment Audit (PRDA), was das Gebäude kann – und was es braucht. Wir bewerten den technischen Zustand, die Anpassungsfähigkeit für neue Nutzungen, die Nutzbarkeit, Innenraumqualität, Energie, Klimaresilienz, Wirtschaftlichkeit und die grauen Emissionen. Das Verfahren orientiert sich an der europäischen Norm DIN EN 17680.

Wann brauchen Sie das?

  • Vor Ankauf, Projektentwicklung oder Sanierung
  • Wenn Abriss und Neubau zur Diskussion stehen
  • Wenn ein Portfolio priorisiert werden soll

Was Sie bekommen

  • Zustandsbewertung mit Klassen 0–3 je Indikator
  • Variantenvergleich mit Ökobilanz und Kostenschätzung
  • Klare Empfehlung und Fahrplan
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Pre-Deconstruction Audit in der Skalitzer Straße, Berlin

Ihre Vorteile

Entscheiden, bevor geplant wird

  • Entscheidungssicher

    Klare Empfehlung je Gebäude

    Weiternutzen, sanieren, umnutzen oder rückbauen – begründet mit Zustand, Kosten und CO₂ statt Bauchgefühl.

  • Ganzheitlich

    Neun Kategorien in einem Blick

    Technik, Anpassungsfähigkeit, Nutzbarkeit, Innenraum, Energie, Klimaresilienz, Wirtschaftlichkeit und graue Emissionen.

  • Normbasiert

    In Anlehnung an DIN EN 17680

    Wir bewerten nach dem europäischen Verfahren für nachhaltige Sanierung – mit einheitlichen Zustandsklassen.

  • Nahtlos weiter

    Vom Audit direkt ins Projekt

    Die Daten fließen in Pre-Deconstruction Audit, Planung und Ökobilanz – keine zweite Bestandsaufnahme.

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Das Ergebnis

Wo steht Ihr Gebäude – und was folgt daraus?

Wir bewerten, wie gut das Gebäude heute nutzbar ist und wie anpassungsfähig es für morgen ist: Raumhöhen, Tragreserven, Schächte, Grundrisse, Erweiterbarkeit. Daraus ergibt sich, welcher Weg ökologisch und wirtschaftlich der beste ist. Für Portfolios ordnen wir jedes Gebäude ein – so sehen Sie auf einen Blick, wo Sie zuerst ansetzen. So arbeiten wir etwa für den Hochhausbestand eines Finanzunternehmens in Frankfurt und auf dem ehemaligen Flughafen Tegel.

Schematische Darstellung in Anlehnung an DIN EN 17680

Nutzbarkeit →
III Erhalten, solange es passt

Gut nutzbar, aber wenig anpassungsfähig: instand halten und den nächsten Schritt vorbereiten.

I Langfristig weiternutzen

Gut nutzbar und anpassungsfähig: das Gebäude trägt auch neue Anforderungen.

IV Umnutzen oder zirkulär rückbauen

Weder nutzbar noch anpassungsfähig: neue Nutzung prüfen – sonst Rückbau mit Pre-Deconstruction Audit.

II Nachhaltig sanieren

Heute nicht passend, aber anpassungsfähig: Sanierung oder Umbau lohnt sich.

Anpassungsfähigkeit →

So läuft ein Pre-Redevelopment Audit ab

In drei Schritten zur Entscheidung

  1. Schritt 1

    Ziele & Grundlagen

    • Ihre Ziele, Nutzungsideen und Anforderungen
    • Sichtung von Plänen, Gutachten und Betriebsdaten
    • Für ein Gebäude, Gebäudeteile oder ein ganzes Portfolio
  2. Schritt 2

    Begehung & Bewertung

    • KI-gestützte Erfassung vor Ort mit der Concular Audit App
    • Zustandsklassen 0–3 je Indikator, Handlungsbedarf priorisiert
    • Lücke zwischen heutigem Stand und Ihren Anforderungen
  3. Schritt 3

    Varianten & Empfehlung

    • Weiternutzen, sanieren, umnutzen oder rückbauen im Vergleich
    • Mit Ökobilanz (EN 15978) und Kostenschätzung
    • Bericht mit Empfehlung und Fahrplan

Was wir bewerten

  • Technischer Zustand
  • Anpassungsfähigkeit
  • Nutzbarkeit
  • Baukultur & soziale Aspekte
  • Energie & Wasser
  • Innenraum & Schadstoffe
  • Wirtschaftlichkeit
  • Klimaresilienz
  • Graue Emissionen

Alles aus einer Hand

Vom Audit bis zum Recycling – wir begleiten jeden Schritt

  1. Pre-Redevelopment Audit (PRDA) Erhalten, umbauen oder rückbauen?
  2. Pre-Deconstruction Audit Bauprodukte erfassen
  3. Anschlussnutzungskonzept Den besten Weg festlegen
  4. Rückbauausschreibung Vorgaben ins Leistungsverzeichnis
  5. Selektiver Rückbau Begleitung auf der Baustelle
  6. Vermarktung & Wiedereinbau Bauteilbörse, Hubs, Material-Shop
  7. Recycling Mit Herstellern und Verwertern

Sie geben uns Pläne und Zugang zum Gebäude – den Rest koordinieren wir mit Ihrem Team, Gutachtern und Rückbauunternehmen.

benedikt kroll

Noch Fragen zu Ihrem Projekt? Benedikt berät Sie im kostenlosen Erstgespräch – unverbindlich und in 30 Minuten.

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Häufige Fragen

Was unterscheidet den Pre-Redevelopment Audit vom Pre-Deconstruction Audit?

Der Pre-Redevelopment Audit beantwortet die Frage, ob ein Gebäude erhalten, umgebaut oder rückgebaut wird. Der Pre-Deconstruction Audit nach DIN SPEC 91484 erfasst anschließend die Bauprodukte, die bei Umbau oder Rückbau frei werden. Beide bauen aufeinander auf – die Daten nutzen wir weiter.

Nach welcher Methode bewerten Sie?

In Anlehnung an DIN EN 17680 „Nachhaltigkeit von Bauwerken – Bewertung des Potentials zur nachhaltigen Sanierung von Gebäuden“. Jeder Indikator erhält eine Zustandsklasse von 0 (keine Abweichung) bis 3 (erhebliche Abweichung); die grauen Emissionen bilanzieren wir nach EN 15978.

Geht das auch für ein ganzes Portfolio?

Ja. Für Portfolios kombinieren wir das Urban Mining Kataster mit Pre-Redevelopment Audits für die wichtigsten Gebäude und ordnen jedes Gebäude in einer Matrix aus Nutzbarkeit und Anpassungsfähigkeit ein – so wie für den Hochhausbestand eines Finanzunternehmens in Frankfurt und auf dem ehemaligen Flughafen Tegel (Berlin TXL).

Wie lange dauert ein Pre-Redevelopment Audit?

Das hängt von Größe und Unterlagen ab. Für ein typisches Bürogebäude liegen die Ergebnisse in wenigen Wochen vor – im kostenlosen Erstgespräch nennen wir Ihnen Aufwand und Zeitplan.

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