Beispiele aus der Praxis
Wie zirkuläres Bauen in unterschiedlichen Gebäudetypen funktioniert, zeigen diese Projekte, die Concular begleitet hat.
ICE City, Erfurt: rund 200.000 Ziegel für den Kreislauf
Für die Deutsche Bahn hat Concular den selektiven Rückbau historischer Ziegelbauten auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs begleitet – vom Pre-Deconstruction Audit über die Rückbaustrategie bis zur Aufbereitung der Ziegel vor Ort. Durch ihre Wiederverwendung können voraussichtlich 489 t CO₂e eingespart werden. Zum Projekt
Mercedes-Benz Arena, Stuttgart: Re-Use beim Tribünenumbau
Beim Umbau der Haupttribüne hat Concular Pfosten-Riegel-Fassaden, Geländer, Türen, Leuchten, WC-Trennwände und Tribünenstühle erfasst und an externe Abnehmer vermittelt. Auf Basis der tatsächlich vermittelten Materialien wurden ca. 136,84 t CO₂e eingespart. Zum Projekt
Hochhausbestand im Finanzsektor, Frankfurt: Sanierung statt Abriss
Für ein großes Finanzunternehmen hat Concular zwei Hochhäuser zirkulär bewertet – mit Bestandserfassung, Ökobilanz, Gebäuderessourcenpass und Variantenvergleich. Ermittelt wurde ein Einsparpotenzial von 50 Mio. kg CO₂e; auf dieser Grundlage fiel die Entscheidung für die Sanierung im Bestand. Zum Projekt
Wolf-Areal, Basel: 60 % Re-Use im Wohnungsneubau
Im Totalunternehmer-Wettbewerb der SBB Immobilien verantwortete Concular die zirkuläre Fachplanung. Der Entwurf sieht 60 % Re-Use-Anteil am Stahlbeton vor, indem Bestandsdecken zu Wiederverwendungsfertigteilen werden, und erhielt den 2. Preis. Zum Projekt
Filialrückbau im Lebensmitteleinzelhandel: Standardprozess mit DGNB Gold
Für eines der europaweit größten Handelsunternehmen hat Concular einen skalierbaren Standardprozess für den zirkulären Filialrückbau entwickelt – mit PDA nach DIN SPEC 91484, Anschlussnutzungskonzept und DGNB-Rückbauzertifikat in Gold. Zum Projekt
Zillestraße, Berlin: Re-Use beim Um- und Anbau
Beim Um- und Anbau eines Bürogebäudes hat Concular Bauteile erfasst, vor Ort wieder eingesetzt und extern vermittelt. Eingespart wurden ca. 29,548 t CO₂e. Zum Projekt