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FAZ/FS Campus, Frankfurt: Pre-Deconstruction Audit für knapp 30.000 m²

Für den ehemaligen Campus von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Frankfurter Societät hat Concular Bauteile aus knapp 30.000 m² BGF erfasst und vermittelt sie für Sanierung, Anbauten und externe Projekte.

Ort
Frankfurt
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Ausgangslage

Die Auftraggeberin plant auf dem bisherigen Campus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Societät ein neues Quartier. Nach dem Umzug der beiden Häuser stehen die Immobilien leer. Ab Ende 2022 werden sie teilweise rückgebaut und teilweise saniert.

Die Baumaterialien aus dem Rückbau sollen dabei nicht entsorgt, sondern weiter genutzt werden: Ein Teil der wiedergewonnenen Materialien soll bei der Sanierung des Bestandsgebäudes und in den neuen Anbauten intern verbaut werden. Der Rest soll extern vermittelt werden.

FAZ/FS Campus in Frankfurt

Unsere Leistung

Für die Bestandsbauten mit knapp 30.000 m² Bruttogrundfläche hat Concular ein Pre-Deconstruction Audit durchgeführt. Dabei wurden zahlreiche Materialien mit hohem Re-Use-Potenzial gesichtet und digital inventarisiert. Erfasst wurden Bauteile der Außenhülle ebenso wie des Innenausbaus und der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) – jeweils mit Blick auf den selektiven Rückbau und die Wiederverwendung. So wird der Bestand zur urbanen Mine für das neue Quartier.

Zu den erfassten Bauteilen gehören unter anderem:

  • Fassaden unterschiedlicher Art
  • Fenster
  • Fliesen
  • Brüstungen
  • Systemtrennwände
  • Treppen und Aufzüge
  • eine Stahlbrücke

Neben dem Pre-Deconstruction Audit übernimmt Concular die Vermittlung der Bauteile. Außerdem hat Concular die Auftraggeberin zu Themen des zirkulären Bauens beraten und der Rückbauausschreibung zugearbeitet.

Ergebnis

Mit dem digitalen Inventar liegt für den Campus eine Grundlage vor, auf der die Materialien aus dem Rückbau sowohl intern als auch extern vermittelt werden. Die vielfältigen wiedergewonnenen Materialien fließen teilweise in die Sanierung des Bestandsgebäudes und in die neuen Anbauten ein. Bauteile, die vor Ort nicht wieder eingesetzt werden, sollen über Concular in andere Projekte vermittelt werden.

Über das Projekt hat auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet.

Ausblick

Im Anschluss an die Wiederverwendung sind ein Ergebnisworkshop sowie eine Ökobilanzierung vorgesehen.

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