Eine Veranstaltung der Concular GmbH und dem Circular Economy Forum Austria in Kooperation mit der Wirtschaftsagentur Wien sowie der Wien 3420 Aspern Development AG.








Über das Event
Zirkuläres Bauen ist kein Experiment mehr, sondern die Zukunft der Bauwirtschaft. Neue EU-Vorgaben, steigende Baupreise, unsichere Lieferketten und eine schwierige Auftragslage verändern die Spielregeln der gesamten Branche. Der Druck, nachhaltig und ressourcenschonend zu bauen, wächst stetig.
Am 19. November 2026 holen wir Unternehmen vor den Vorhang, die diese Veränderungen als Chance nutzen. Für sie ist Zirkularität längst kein Pilotprojekt mehr, sondern fest in ihrem Geschäftsmodell verankert und eine verlässliche Einkommensquelle. Erfahren Sie aus erster Hand von nordischen Pionieren und europäischen Vorreitern, wie zirkuläres Bauen schon heute skalierbar, technisch machbar und wirtschaftlich profitabel umgesetzt wird. Gemeinsam beleuchten wir zirkuläres Planen und Bauen aus unterschiedlichen Perspektiven und entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Donnerstag, 19. November 2026 | 13:30 – 18:30 Uhr , anschließender Ausklang & NetworkingTechnologiezentrum TZ1, Seestadtstraße 27, 1220 Wien Aspern (Präsenzveranstaltung vor Ort)
Kostenlos (Anmeldung erforderlich) | Deutsch & Englisch
Das Format: Pitch & Breakout
Das Event setzt auf einen direkten und interaktiven Austausch. Auf der Hauptbühne (Raum 1) präsentieren internationale Pioniere ihre Best Practices in kompakten 20-minütigen Impulsen. Unmittelbar danach wechseln die Speaker gemeinsam mit österreichischen Partnerunternehmen in den Breakout-Raum (Raum 2) für exklusive Ask Me Anything-Sessions und vertiefende Diskussionen. Der Nachmittag schließt mit einem informellen Netzwerkausklang ab, um neue Kontakte zu knüpfen und Kooperationen zu anstoßen.
Zur Anmeldung
Key Themen & Praxis-Impulse
In zielgerichteten Impulsen zeigen führende Unternehmen, wie die Transformation in der Praxis gelingt. Das schwedische Familienunternehmen Ragn-Sells demonstriert den Wandel vom klassischen Abbruch- zum modernen Rückbauunternehmen und zeigt, wie R-Strategien Materialien erfolgreich im Kreislauf halten. Dass zirkuläres Bauen auch im Großmaßstab funktioniert, verdeutlicht die Deutsche Bahn am Beispiel des DB Campus Erfurt, wo selektiver Rückbau, Sanierung und Neubau nahtlos ineinandergreifen.
Auch digitale Lösungen und neue Geschäftsmodelle stehen im Fokus: Das nordische Unternehmen Sitowise zeigt am Beispiel der Plattform Maapörssi in Helsinki, wie Angebot und Nachfrage für Bodenaushub und Baustoffe digital zusammengebracht werden. Wie Zirkularität als Skalierungsmodell dient, präsentieren NorNorm mit Product-as-a-Service-Abonnements im Gebäudesektor sowie Composil beim Refurbishment von Teppichen und Textilien. Ergänzt wird das Programm durch wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse des Horizon-Projekts ReCreate (Uni Tampere) zur Wiederverwendung von Betonfertigteilen inkl. Wirtlichkeits- und Risikobewertung.