Urban Mining Hub Düsseldorf

Urban Mining Hub Düsseldorf

Urban Mining Hubs schließen die Lücke zwischen Rückbau und Wiederverwendung, um Primärrohstoffe zu schonen, CO₂-Emissionen zu reduzieren und Deponieabfälle drastisch zu verringern. Als Teil von Conculars deutschlandweiten UMH Netzwerks vereint second bau innerhalb des Düsseldorfer Bauwendehofs Re-Use-Kompetenz, Bauteillogistik und Coworking unter einem Dach.

secondbau lager 1

Teil eines deutschlandweiten Netzes

Der Standort in Düsseldorf ist Teil eines wachsenden, deutschlandweiten Netzwerks von Urban Mining Hubs, die Concular gemeinsam mit lokalen Partnern aufbaut. Nach Pionierprojekten wie in Berlin verbindet Concular bundesweit physische Lager- und Aufbereitungsflächen mit einer zentralen digitalen Plattform. Dieser netzwerkbasierte Ansatz ermöglicht es, Re-Use-Bauprodukte regional bereitzustellen, Materialströme städteübergreifend transparent zu steuern und das zirkuläre Bauen flächendeckend zu skalieren.

Der Bauwendehof Düsseldorf: Zirkuläre Wertschöpfung vor Ort

Mit der Eröffnung des Bauwendehofs in Düsseldorf-Flingern Ende letzten Jahres ist ein weiterer Anlaufpunkt für die Bauwende entstanden. Als digital-physisches Reallabor im Rahmen des Projekts second bau vereinen Concular und Partner vor Ort Re-Use-Kompetenz, Bauteillogistik und zirkuläre Arbeitsstrukturen unter einem Dach. Im Vergleich zu den Standorten in Berlin und Aachen ist die Düsseldorfer Re-Use-Fläche zwar kompakter, nutzt das Areal aber hocheffizient: Die physische Lager- und Aufbereitungsfläche für wiedergewonnene Bauteile befindet sich im integrierten Reuse-Baumarkt, während der Coworking-Bereich Arbeitsplätze für Akteur:innen der Bauwende, Planende, Handwerk und Forschung bietet.

Digitale Federführung für nahtlose Materialströme

Concular übernimmt im Düsseldorfer Reallabor die digitale Federführung, um physischen Rückbau und die Wiederverwendung von Materialien nahtlos zu verknüpfen. Über unser digitales Materialflussmanagement bilden wir Prozesse von der Erfassung beim Rückbau über die Lagerung vor Ort bis zum erneuten Einbau ab und weisen Umweltwirkungen sowie CO₂-Einsparungen transparent aus.

Starkes Konsortium für die regionale Bauwende

Der Hub entsteht in enger Kooperation eines interdisziplinären Netzwerks: Neben der strategischen Gesamtleitung durch das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz der Landeshauptstadt Düsseldorf und der wissenschaftlichen Begleitung durch die Hochschule Düsseldorf bringen Partner wie die Sustina AG, Laarakkers ReSource, urselmann interior sowie die Werkstatt für zirkuläres Handwerk ihre Fachexpertise ein. Der Urban Mining Hub lädt dazu ein, Teil dieser Transformation zu werden – sei es durch die Abgabe wiedergewonnener Bauteile, die Suche nach wiederverwendbaren Baustoffen, einen Besuch im Reuse-Baumarkt oder die Nutzung der Coworking-Arbeitsplätze im Bauwendehof.

Förderhinweis

Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und kofinanziert durch die Europäische Union im Programm „Circular Economy – CircularCities.NRW“ (EFRE/JTF NRW 2021–2027)

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