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POHA House, Aachen: 95 % Re-Use im Community Space

In Aachen wurde ein ehemaliges Schwimmbad zum Community Space POHA House: Bei 95 % der Materialien wurde auf Wiederverwendung gesetzt. Concular hat Re-Use-Bauteile beschafft und vermittelt.

Auftraggeber
Landmarken
Ort
Aachen
Partner
urselmann interior
Gebäudetyp
POHA House, Aachen: 95 % Re-Use im Community Space
95 % der Materialien wiederverwendet
14 Geschosse im erhaltenen Hochhaus

Ausgangslage

Das 14-stöckige Hochhaus in Aachen-Preuswald sollte ursprünglich abgerissen werden. Der Developer Landmarken entschied sich stattdessen, das Gebäude zu erhalten, umzunutzen und weiterzuentwickeln. Teil des Projekts ist das POHA House: Ein ehemaliges Schwimmbad wurde in einen Community Space verwandelt, der Nachhaltigkeit und Gemeinschaft verbindet.

Auch beim Innenausbau sollte Wiederverwendung im Mittelpunkt stehen. Die Gestaltung des Innenraums übernahm urselmann interior, ein Team, das sich auf kreislauffähige Innenausbaukonzepte spezialisiert hat.

Unsere Leistung

Concular war an der Materialbeschaffung beteiligt und hat hochwertige Re-Use-Bauteile für das Projekt zugänglich gemacht. Durch die gezielte Beschaffung und Vermittlung von Materialien hat Concular dazu beigetragen, dass Bauteile aus anderen Gebäuden im POHA House ein zweites Leben erhalten. Mehr zur Vermittlung von Bauteilen unter Urban Mining.

Grüner Marmortresen im Gemeinschaftsraum des POHA House

Ein Blickfang ist der lange, grüne Marmortresen im Gemeinschaftsraum. Er stand ursprünglich im Foyer einer Frankfurter Bank und ist heute der zentrale Treffpunkt des Community Space. Weitere Beispiele für die kreative Integration wiederverwendeter Bauteile:

  • Aktenschränke aus alten Büros wurden zu Küchenmöbeln umfunktioniert.
  • Terrassenmöbel aus Heizkörpern bieten eine robuste Alternative zu herkömmlichem Mobiliar.
  • Stühle und Türen aus einer ehemaligen Schule wurden erhalten und in das neue Design integriert.

Ergebnis

Bei 95 % der Materialien konnte auf Wiederverwendung gesetzt werden. Die Kombination aus Alt und Neu ergibt ein funktionales, ressourcenschonendes Konzept mit eigenständigem Design. Die Wiederverwendung von Materialien wie Türen, Glaswänden und Marmor führte zu einer Einsparung von mehreren Tonnen CO₂.

Wiederverwendete Bauteile im Innenraum des POHA House

Darüber hinaus beschränkte sich die Wiederverwendung nicht auf einzelne Bauteile: Mit dem Erhalt des Hochhauses wurden große Mengen an Baumaterialien und die CO₂-Belastung eines Neubaus vermieden.

Bedeutung für die Praxis

Das POHA House zeigt, wie Wiederverwendung auf allen Ebenen gelingt – vom Erhalt eines ganzen Gebäudes bis zur Integration einzelner Bauteile in modernes Design. Re-Use schont Ressourcen, kann wirtschaftlich sinnvoll sein, weil hochwertige Materialien oft günstiger beschafft werden können, und beschleunigt Projekte, wenn vorhandene Bauteile ohne lange Lieferzeiten verfügbar sind.

Fotocredit: Magdalena Gruber

Fotos: Magdalena Gruber

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